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March 08 2012

jwzr

Das Geschäft mit den Waffen: Wie die Rüstung trotz Krise boomt!

Wie groß muss eigentlich die Krise bei den Staatsfinanzen noch werden, bis es in den westlichen Industriestaaten zu Einschnitten bei der Rüstung kommt? Schließlich müsste man – wenn man konsequent wäre – auch an der Rüstung sparen, um die Staatsverschuldung zu bekämpfen. Oder heißt hier die Devise etwa: „Mit massiven Rüstungsinvestitionen raus aus der Krise?”

http://www.besseres-europa.eu/wp-content/uploads/2012/03/Eurofighter-300x192.jpg

Man könnte es fast glauben: Den Griechen wird seit Monaten eine harte Sparrunde nach der anderen aufs Auge gedrückt: Höhere Steuern, weniger Staatsbedienstete, geringere Löhne und Gehälter. Der griechische Staat soll lernen, sich gesund zu sparen – obwohl niemand weiß, ob diese Rosskur nicht auf Jahre verhindert, dass Griechenland sich erholt. Bei der Rüstung läuft es offenbar anders: Deutschland und Frankreich sollen schon den ersten finanziellen Hilfen für Griechenland nur zugestimmt haben, weil Athen bereit war, seine Altschulden aus Rüstungskäufen zu bezahlen und die Bestellung neuer Waffen nicht anzutasten. Es ging um Milliarden-Geschäfte mit Panzern und U-Booten aus Deutschland, außerdem um Fregatten aus Frankreich. Seither ist von Fortschritten bei den griechisch-türkischen Gesprächen über eine koordinierte Senkung der Rüstungsausgaben in beiden Ländern kaum noch etwas zu hören. Kürzungen von 15 bis 25 Prozent waren hier im Gespräch. Diese Initiative hätte den langjährigen Rüstungswettlauf der feindlichen Brüder am Bosporus endlich durchbrechen können und wäre für beide Länder eine große Chance gewesen. Die Krise – der Spardruck – hätte dabei helfen können. So aber geht alles seinen gewohnten Gang: Die Türkei kauft in Deutschland sechs neue U-Boote. Washington bietet Athen Hunderte von gebrauchten Panzern als Geschenk, wenn Griechenland sie auf eigene Kosten modernisieren lässt.

Die Rüstungsindustrie der westlichen Welt hat wahrlich goldene Jahre hinter sich. George W. Bush hat sie ihr mit seinen Kriegen und mit einer riesigen Neuverschuldung beschert: Die Militärausgaben sind rasant gestiegen, der Rüstungsexport hat geboomt. Doch selbst in der Krise verkauft die Rüstungs-Industrie weiter prächtig. Rund 70 der 100 größten Rüstungs-Konzerne weltweit kommen aus den USA und aus Westeuropa. Auch deutsche Firmen wie Rheinmetall, Krauss-Maffay-Wegmann oder ThyssenKrupp gehören dazu – West-Europa und die USA sind nach wie vor die wirtschaftlichen Schwergewichte der Rüstungsproduktion und des weltweiten Rüstungsexports. Es sind aber auch die Zentren der Wirtschafts- und der Schulden-Krise.

Deshalb sollte jedem Politiker eigentlich klar sein: Weitere finanzielle Opfer sind den Menschen – in Griechenland, in Portugal oder auch in Deutschland – nur dann zuzumuten, wenn man zuerst und zugleich bei der Rüstung spart.







http://www.besseres-europa.eu/2012/03/07/das-geschaft-mit-den-waffen-wie-die-rustung-trotz-krise-boomt/

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jwzr

"Ich lebe energiegeladen"

Pünktlich zum Weltfrauentag kürt Russland seine "Miss Atom" - und hofft, damit den Ruf der ins Kreuzfeuer geratenen Kraftwerks-Branche etwas aufzuhübschen.

Miss Atom, dpa

In Russlands üppiger Natur posieren die Schönheiten des Landes gern am Wolga-Strand, in den Wäldern Sibiriens oder an der Schwarzmeerküste. Die blonde Mascha Poschtarenko (23) hat dagegen als Kulisse ihre Arbeitsstelle gewählt - ein Atomkraftwerk im Gebiet Twer bei Moskau. Die Computerspezialistin stellt ihren Charme bei einer landesweiten Wahl zur Miss Atom in den Dienst der Branche. Weil die Atomindustrie auch 23 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl nicht den besten Ruf hat, sollen liebreizende Kolleginnen wie Mascha dringend benötigte Spezialisten anlocken.

Rechtzeitig zum Internationalen Frauentag am Sonntag verkündete die nationale Atomholding Rosatom auf ihrer Website nun die Siegerin der Miss-Wahl: Jekaterina Bulgakowa, eine 25-jährige Angestellte eines Forschungsreaktors an der Wolga, hatte mit ihrem branchenkompatiblen Lebensmotto ("Ich lebe energiegeladen") und ihren Maßen (95-69-97) geworben. Als Geschenk darf sie nun für eine Woche die Energiewirtschaft in der Provinzstadt Dimitrowgrad gegen die Kraft der Sonne auf Kuba eintauschen.

Die Organisatoren der bereits zum sechsten Mal durchgeführten Miss-Atom-Wahl werten die große Resonanz in den Medien als Erfolg. Seit der Katastrophe von Tschernobyl geisterten "so viele falsche Vorstellungen über unsere Branche" in den Köpfen der Mitbürger herum, sagt Ilja Platonow. "Der Wettbewerb zeigt doch, dass hier ganz normale Leute und sogar ziemlich hübsche Mädchen arbeiten." Doch auch ohne die AKW-Schönheiten stehen die Russen mehrheitlich hinter der Kernkraft.

Ressource Sex-Appeal

Die 22-jährige Aljona Kirssanowa trieb das Motto "Atomkraft macht sexy" bei einer früheren Wahl auf die Spitze. Wie das Bond-Girl Halle Berry in "Stirb an einem anderen Tag" scheint die braungebrannte Russin auf ihrem Bewerbungsfoto im knappen Bikini aus den Fluten zu steigen. Hinter ihr ist allerdings der Kühlteich des Mega-Meilers von Nowoworonesch mit seinen gleich sieben Kühltürmen als Silhouette zu sehen. Im Internet schrieb ein Blogger dazu, sein Nachttischlämpchen brenne täglich zehn Minuten länger, um den Arbeitsplatz der Mädels zu sichern.

Längst greifen in Russland auch andere Branchen mit massiven Imageproblemen, hervorgerufen durch miese Löhne, harte Arbeit oder abgelegene Produktionsstätten, auf die Ressource Sex-Appeal zurück. So gibt es mittlerweile eine Miss Bikini der Metallindustrie und einen Wettbewerb für die Schönste im Wärmekraftwerk. Zudem sucht das Riesenreich alljährlich die berückendste Eisenbahnfahrkarten-Verkäuferin und die betörendste Postlerin. Wer diese Konkurrenz besteht, darf sich Hoffnung auf höhere Ehren machen - wie vor einigen Jahren die Zweitplatzierte beim Wettbewerb "Miss Öl und Gas" in der westsibirischen Stadt Tjumen. Jene Xenia Suchinowa heimste 2008 in Johannesburg den Titel Miss World ein.

Selbst die russischen Streitkräfte können da nicht zurückstehen und lassen die schönsten Offiziersanwärterinnen um den Ehrentitel "Roter Stern" antreten. Eine langbeinige Polizei-Offizierin aus St. Petersburg brachte es 2002 immerhin zur Miss Universum. Oxana Fjodorowa wurde nach dem Sieg auf Puerto Rico daheim postwendend zum Major befördert. Die schöne Oxana wisse nicht nur mit ihren Reizen zu überzeugen, sagte damals ihr Vorgesetzter. Sie könne sogar eine Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow zusammenbauen, "ohne sich die gepflegten Fingernägel zu ruinieren".








http://www.sueddeutsche.de/panorama/miss-atom-ich-lebe-energiegeladen-1.407668

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jwzr

Die STRATFOR-Leaks: NATO-Kommandos bei illegalen Spezialoperationen in Syrien

Das muss man sich mal reinziehen - seit Dezember und länger sind Spezialeinheiten-Kommandos in Syrien. Was die Syrer ständig gesagt haben, was die Russen gesagt haben, was die Chinesen gesagt haben, was aber von dem gesamten Westen inklusive seiner Staatsmedien eisern geleugnet wurde. Und jetzt, wo die Wahrheit auch dem Rachen des USRAEL-Ungeheuers entrissen wurde, was tun die Massenmedien? SCHWEIGEN. Man kann rauf- und runtergooglen, nur auf alternativen Seiten ist der Artikel zu finden. Nichts in den Mainstreammedien. Da soll einen nicht die kalte Wut packen.


Geheime NATO-Truppen sind bereits in Syrien trotz der Leugnungen ihrer jeweiligen Regierungen, laut einem durchgesickerten Bericht eines hochgestellten Analytikers. Die Information kommt von einem 'gehackten' Email von dem führenden privaten Geheimdienst Stratfor, dessen Korrespondenz von Wikileaks seit dem 27. Februar veröffentlicht wird.

Das Email scheint von der Adresse Reva Bhalla (bhalla@stratfor.com) geschrieben worden zu sein, dem Analyse-Direktor des Unternehmens, für den internen Gebrauch. Es beschreibt die Details eines vertraulichen Pentagon-Treffens im Dezember. Die Beratung fand angeblich unter Teilnahme eines hohen Analytikers von der US Air Force und Vertretern der Hauptalliierten Frankreich und England statt. Die Westmächte haben kategorisch jedwede militärische Verwicklung in Syriens internem Konflikt geleugnet, wofür sie kein Mandat hatten.

Aber wenn die Information des Briefes verlässlich ist, tritt ein radikal anderes Bild westlicher Aktivitäten in Syrien ans Licht. Die Autoren des Briefes behaupten, dass US-Beamte „sagten ohne es zu sagen, dass SOF [Spezialeinheiten] Teams (wahrscheinlich von den USA, Frankreich, Jordanien und Türkei) bereits vor Ort sind, die sich auf recce-Missionen (das heisst Rekognoszierung) und Training von Oppositionskräften konzentrierten“.  Etwas später äußern sich die US-Armee-Experten über die Rolle der Kommandos: „Die 'hypothetische' Idee ist, Guerilla-Angriffe durchzuführen, Mord- Kampagnen, zu versuchen, den Alawiten-Kräften das Rückgrat zu brechen, einen Kollaps von innen heraus zu provozieren“.

Alawiten sind eine islamische Minderheiten-Sekte, der der syrische Präsident Bashar Assad und seine Anhängerbasis angehören. Im vergangenen Jahr hat er gegen eine Erhebung gekämpft, die eine Reihe von Gegnern vereint hat, von pro-Demokratie Aktivisten bis zu radikalen Sunni-Moslems. Es hat schon früher Behauptungen von einer westlichen Anwesenheit auf Seiten der Rebellen gegeben, und am Montag sind Berichten zufolge  13 französische Offiziere von den loyalen Kräften gefangengenommen worden.
Trotz des bereits weiten Aufgabenbereichs der Kommandos, heisst es im Email, dass die US-Experten „betonen, dass all dies getan wird für den Eventualfall, nicht zur weiteren Eskalation“.

Wenn bestätigt, wird diese Information China und Russland Munition liefern, die den Westen angeklagt haben, den Weg für eine Invasion Syriens zu bereiten. Diese Ängste sind bereits als Gründe für beide Länder zitiert worden, die von den USA gestützte UN-Resolution zu Syrien  im Februar abzulehnen. Die Majorität beim Dezember-Treffen wollte die Möglichkeit eines US-Luftangriffs auf Syrien diskutieren und bietet einen unverblümten Blick auf das Denken der US-Außenpolitik. Im Bericht heisst es, dass Militärexperten sagten, dass die USA eine „hohe Toleranz fürs Töten“ haben und keine Luftangriffe auf das Assad-Regime durchführen werden, „es sei denn, es gibt genug Medien-Aufmerksamkeit für ein Massaker, wie das von Gaddafi gegen Bengasi“.

Die Luftangriffe selbst würden „machbar“ sein aber „eine Luftkampagne in Syrien würde Libyen als Kinderspiel erscheinen lassen“. Trotz alledem wird ein US-Luftwaffen-Geheimdienstler beschrieben als „besessen von der Herausforderung, die syrischen ballistischen Raketen und chemischen Waffen auszuschalten“.

Am Montag rief der republikanische Senator John McCain zu einem Luftangriff auf Syrien auf. Aber am folgenden Tag sprach Präsident Obama gegen eine „einseitige Aktion“, und bemerkte, dass die Situation in Syrien nicht so eindeutig sei wie in Libyen. Wenn die USA am Ende doch eine weitere militärische Intervention starten, ist nicht klar, wieviel Unterstützung sie erhalten würden. Der französische Vertreter sagte zu dem Autor, dass „Syrien nicht eine Situation wie in Libyen sein würde, wo Frankreich mit Hurrah mitgemacht habe. Aber jetzt in einem Wahljahr nicht.“

England würde einerseits widerstrebend sein, aber andererseits „nach Wegen suchen, sich auf dem Kontinent zu profilieren“ durch eine Neuverhandlung des EU-Vertrages. Dies ist das Neueste an Enthüllungen von den 5 Mill. Emails, die durch die Internethacker-Gruppe Anonymous ergattert und an Wikileaks weitergereicht wurden, die sie nach und nach veröffentlicht. Stratfor hat sich geweigert zu kommentieren, aber war auch nicht in der Lage, ihre Authenzität anzuzweifeln.      

Quelle












http://einarschlereth.blogspot.com/2012/03/die-stratfor-leaks-nato-kommandos-bei.html
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March 06 2012

jwzr

Die EZB ist pleite



Eigenkapital: 82 Mrd bei einer Bilanzsumme von 3,029 Billionen Euro.
8 Monate zuvor war die Bilanzsumme noch bei 1,9 Billionen.
Die EZB hat also pro Monat 141 Milliarden Euro gedruckt bzw. aus dem Nichts erschaffen.
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